Beginnen wir mit dem Bügeln

Das passende Gerät und geeignete Arbeitsmittel zu verwenden, ist der erste Schritt zum gewünschten Ergebnis:

 Jedes Mal, wenn Sie ein Kleidungsstück waschen, können die Fasern durch die Wirkung des kalten oder heißen Wassers starr werden und ihre Form oder Position verlieren. So besteht das Ziel beim Bügeln nicht nur darin, die Oberfläche zu glätten, sondern auch darin, das Gewebe wieder in seine natürliche Form zu bringen.

 


 

Nützliche Tipps

Waschen und Trocknen

Zweifellos ist das erste Hindernis beim Bügeln die fehlende Motivation! Doch mit den richtigen Hilfsmitteln können Sie sich die unangenehme Aufgabe erleichtern und sich noch mehr über das Endergebnis freuen.

Verwenden Sie die richtigen Arbeits- und Hilfsmittel:

  • Bügeltisch: Die Höhe sollte verstellbar und die Oberfläche groß und gut gepolstert sein. Für eine korrekte Körperhaltung und weniger Ermüdung ist neben einer Ablagefläche für das Bügelgerät auch die richtige Höhe des Tisches wichtig.
  • Ärmelbrett: Folgen Sie für ein perfektes Ergebnis dem Verlauf der Naht. Sprühen: zum Befeuchten und raschen Entfernen von Knitterfalten.
  • Niemals auf dem Stoff verbliebene Flecken bügeln – diese lassen sich dadurch sonst möglicherweise nicht mehr entfernen.
  • Wenn Sie unsicher sind, wie ein bestimmtes Gewebe zu bügeln ist, probieren Sie es zunächst an einer kleinen, nicht sichtbaren Stelle aus.
  • Textilien nicht zu stark befeuchten; achten Sie daher auf die richtige Dampfeinstellung.
  • Kleidungsstücke in der Reihenfolge der nötigen Temperatur bügeln: zuerst synthetische Gewebe, für die Sie eine geringe Temperatur benötigen, und zum Schluss Stoffe wie Leinen oder Baumwolle, die mit höheren Temperaturen gebügelt werden.
  • Prüfen Sie die Bügeltemperatur auf dem Pflegeetikett und stellen Sie die niedrigste für das jeweilige Gewebe angegebene Temperatur ein.
  • Am besten bügeln Sie ein Kleidungsstück von der Mitte aus zu den äußeren Rändern hin.
  • Beim Dampfbügeln muss das Bügeleisen nicht aufgedrückt werden. Die Kombination aus Dampfkraft und Hitze bringt den Erfolg, nicht das Gewicht des Bügeleisens.
  • Seide besser nicht besprühen, denn es könnten Flecken bleiben. Am besten bügeln Sie Seide im noch leicht feuchten Zustand.

Textilien


Wolle
Wolle
Textilien am besten, ohne sie zu dehnen, und ohne direkten Kontakt mit dem Bügeleisen bedampfen. Bouclé-Wolle auf links gedreht bügeln, ohne mit dem Bügeleisen aufzudrücken; so bleibt das Gewebe weich.

 


Samt - Velvet
Samt
Auf links gedreht bügeln, um die Fasern nicht unerwünscht zu plätten. Dann auf rechts drehen und die Außenseite ohne direkten Kontakt mit dem Bügeleisen bedampfen.

 


Baumwolle 
Baumwolle
Helle oder dunkle farbige Kleidungsstücke auf links bügeln, um dem Verblassen der Farbe oder unschönen Bügelspuren vorzubeugen.

 


Jersey
Jersey
Bei Maschenwaren ist es wichtig, die Fasern nicht zu dehnen. Bügeln Sie das Kleidungsstück längs.

 


Synthetik
Synthetik
Besteht das Wäschestück aus Polyester, also nicht aus natürlichen Fasern, überprüfen Sie vor dem Einstellen der Temperatur die Bügelhinweise auf dem Etikett.

 


Leinen
Leinen
Im noch sehr feuchten Zustand mit dem Bügeln beginnen und so lange bügeln, bis der Stoff trocken ist. Nach dem Bügeln hilft ein Sprühstoß Bügelstärke, Leinen steif zu halten.

 


Seide
Seide
Mit einem Tuch bedecken und bei sehr niedriger Temperatur bügeln. Alternativ können Sie Seide auch auf links im noch feuchten Zustand bügeln; der Stoff fühlt sich dann entsprechend „griffiger“ an.

 


 

Kleidungsstücke bügeln

Ob Anzug oder Mantel, Hemd oder Rock – jedes Kleidungsstück sollte auf die richtige Weise gebügelt werden. Schließlich erfordern die verschiedenen Formen und Stoffe auch eine entsprechend unterschiedliche Behandlung.


Jackets
Jacketts
Zuerst das Futter bügeln, dann die Kragenpartie, den Taillenbereich und die Taschen (sowie etwaige Spitzen- oder andere Applikationen). Dann geht es weiter mit den Ärmeln und zum Schluss wird die Rück- und Vorderseite gebügelt.

 


Hemden
Hemden
Zuerst den Kragen bügeln (dazu vorsichtig glatt ziehen und die Spitze des Bügeleisens verwenden, um unerwünschte Bügelfalten zu vermeiden). Dann die Schulterpasse – legen Sie diese am besten auf die Spitze des Bügeltisches. Danach folgen die Manschetten und die Ärmel; zum Schluss bügeln Sie die Vorder- und Rückseite. Umschläge von links bügeln, um sie nicht flach zu drücken.

Röcke
Röcke
Zuerst das Futter bügeln, dann den Taillenbund (von links) und schließlich den Rest.

 


Hosen

Hosen
Zuerst die Taschen und den Bund von links bügeln. Dann auf rechts drehen und jeweils ein Hosenbein entlang des inneren Beinsaums bügeln. Legen Sie ein Baumwoll-Bügeltuch darüber, um Glanzeffekte zu verhindern.

 


Vorhänge

Vorhänge
Zuerst den oberen Teil bügeln. Wenn kein Helfer zum Halten verfügbar ist, legen Sie den gebügelten Teil des Vorhangs bzw. der Gardine über eine oder mehrere Stuhllehnen, die Sie dann während des Bügelns schrittweise vom Bügeltisch wegschieben. Stellen Sie schon vor dem Bügeln eine Trittleiter neben das Fenster, sodass Sie die Vorhänge direkt danach aufhängen können, bevor wieder unnötige Knitterfalten entstehen.


TischtücherTischtücher
Die Kanten und etwaige Stickereien von links bügeln. Zuerst in der Mitte falten und dann von beiden Seiten bügeln. Dann noch einmal falten und bügeln, die Bügelfalten dabei jedoch aussparen. Runde Tischtücher im ersten Gang auf dem Bügeltisch Stück für Stück bügeln und weiterdrehen, dann in der Mitte falten und die Enden so einschlagen, dass sie sich in der Mitte treffen und das Tischtuch ein großes Rechteck bildet. Zum Schluss falten Sie das Tischtuch so weit wie nötig zu einem ordentlichen Quadrat oder Rechteck zusammen.


StickereiStickereien
Zunächst stärken und dann mit der Außenseite nach unten auf dem Bügeltisch feststecken; die Stecknadeln in regelmäßigen Abständen einstecken, damit die richtige Form erhalten bleibt. Im noch feuchten Zustand bügeln. Falls erforderlich, nach dem Entfernen der Stecknadeln noch einmal die Kanten bügeln.

 


 

 

 

 

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